LEGENDE DER
FLÖTE (CHEYENNE)
Die Flöten wurden von
einzelnen Männern des
Cheyenne
Tribes gespielt.
Um mit der Musik Ihre Männlichkeit darzustellen
und die jungen Frauen Ihrer Träume
zu beeindrucken spielten sie die Flöten.
Diese Flötenlieder wurden
Wolfsongs
(Wolfslieder)
genannt.
Wahrscheinlich versuchte man den Wolfsgesang
nachzuahmen.
Die Lieder hatten Titel in der
Cheyenne Sprache wie Liebesruf usw.
Ein Lied hatte Worte die den
Pferdebach lobten in Erinnerung an den Platz an
dem die Cheyenne das Pferd das
erstemal sahen.
Einige Lieder hatten Worte der
Ermutigung für einen Krieger auf einer
Kriegsreise.
Es gab Lieder für eine gückliche Heimkehr von
einer Kriegsreise.
Das Bauen einer Flöte
erfordert das Geschick den richtigen, geraden, trockenen
Zedernast zu finden,
das Holz zurechtzuschneiden und
mit einem getrockneten Lederriemen zusammenzubinden.
Die fünf bzw. sechs
Löcher werden dann in das Rohr gebohrt um
verschiedene Töne spielen zu können.
Die Flöte wurde auch
aus dem Beinknochen eines Elks (Wapiti)
gemacht.
Ein
Cheyenne
namens
Zwilling,
der in einer Nacht auf dem Rückweg von einer Jagdtour
im
Powder River Gebiet war
empfing eine Elkknochenflöte als Gabe von
einem
Elk-Bullen.
Er machte Beute. Als die Nacht Ihn zwischen den
Sandfelsen überfiel campierte er unter einer
Sandsteinwand.
Er lud das Fleisch von seinem Pferd
und ließ es für die Nacht grasen.
Da höhrte er einen fernen Elkruf und der Ruf kam
näher.
Schließlich höhrte er eine Weile nichts mehr.
Dann höhrte er Schritte über sich.
Jemand sagte zu Ihm er solle Ausschau nach einer
Elkknochenföte in Salbei eingewickelt halten.
Es wurde Ihm gesagt die Flöte als Gabe vom Elk
anzunehmen und mit nach Hause zu nehmen.
Dann war Stille und er
höhrte den Elkruf wieder von Ferne in der
Nacht.
Als er sich am Morgen
fertigmachte weiterzureisen fand er die in Salbei
eingewickelte
Elkknochenflöte am Boden
welche er mit nach Hause nahm.
Er mag die Flöte gespielt
haben bevor er starb.
Als er starb wurde die
Flöte von einem seiner Verwandten unter einem
Steinhaufen vergraben.
Sie mag immer noch dort sein, irgendwo entlang eines Kliffs
östlich vom Otter - creek.
Herber
Hollowbreast hat diese Geschichte Ron FireCrow erzählt,
mit dessen Erlaubnis ich sie hier veröffentlicht
habe!
FLÖTEN
GESCHICHTE(Lakota)
Eine Indianische Flöte ist
eine Gabe von Mutter Natur.
Es wird erzählt, das die
erste Flöte durch einen kleinen Indianerjungen der sich
verirrt hatte und allein im Wald
wanderte zu uns kam. Es war tief
im Wald und der Große Geist sah ihn.
Weil er Mitleid mit Ihm hatte
entschloß er sich ihm ein Geschenk zu machen damit er
nicht mehr allein
sein würde. Vom Himmel
schickte er einen kleinen Vogel der sich auf den hohlen Ast
eines großen
Baumes setzte. Darunter im
Schatten des Baumes saß der Indianerjunge.
Als der frische Nordwind durch
den hohlen Ast wehte entstand ein Geräusch das der
Indianerjunge nie zuvor
gehöhrt hatte. Als er
hinauf sah, sah er den Vogel hoch oben im Baum sitzen.
Nun begann der Vogel Löcher
in den Ast zu picken und mit jedem Loch
das der Vogel machte,
änderte sich die Höhe jeder Note obwohl der Wind
stetig bließ.
Der kleine Indianerjunge
erkannte das das wunderschöne Geräusch aus dem
hohlen Ast kam und ein Geschenk
des Großen Geistes war.
Vosichtig kletterte er auf den Baum um den ast zu erreichen
und sanft brach er ihn ab.
Er bließ in den Ast wie es
der Nordwind getan hatte und imitierte das Geräusch.
Später als er seine Leute
wiederfand erzählte er ihnen von seinem wundervollen
Geschenk.
So wurde die Flöte vom
Großen Geist zu uns gebracht und deshalb sitzt immer
ein kleiner Vogel auf ihr.
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